Samstag, 14. April 2018

Verloren in der Dotcom Krise und der Goldrausch

Was solls. Eine günstige Bleibe im Yosemite Nationalpark habe ich nicht mehr bekommen, also geht's erstmal weiter nach San Francisco.




Strahlender Sonnenschein und lächelnde Menschen. So werde ich von Frisco, San Fran oder nüchtern San Francisco empfangen. Das Hostel nicht weit weg vom Union Square, zeigte mir dann gleich mal die bekiffte Seite der Stadt. Nun, was soll ich sagen - gehört ja gewissermaßen auch dazu, oder? Als ich dann endlich am trödeligen Checkin vorbei war, erklimmte ich mein "diese-Leiter-wird-niemals-enden-Bett", was ich dann so schnell nicht mehr verlassen habe. Es hatte immerhin einen Vorhang, und ich Privatsphäre.

Realitätscheck: Letztes Jahr auf dem Jakobsweg wäre das schon auch mal eine Tagesetappe gewesen

Mittwoch, 4. April 2018

Was ich tue, wenn alles schief geht

Die Zeit in Santa Barbara ist nicht so wie ich sie mir vorgestellt haben, sondern eher so lala. Santa Barbara selbst bezeichnet sich als die amerikanische Rivera, und das zurecht. Vor seiner Küste beherbergt es den Channel Island National Parc, die Galapagos Inseln Nordamerikas. - Ich habe mir also ein Örtchen für die Traumworcation ausgesucht.

Da die Tage nun aber nur so lala waren, nutze ich die Zeit  um noch mehr in die Tasten zu hauen. Manchmal packt dich das Leben halt am Kragen und dann machst  du eben das Beste draus.

Von Anfang an. Nach dem Checkin im Wayfarer lief alles wunderbar. Soviel Luxus und Stil hatte ich ewig nicht.

Mittwoch, 28. März 2018

Ein Haircut sorgt für Aufregung.

Nun sind wieder ein paar Tage vergangen und das sonnige Kalifornien hat mir noch mehr von der bright site of life gezeigt. Nach dem Tony Robbins Event verbrachten wir wieder einige Zeit im Van. Auf dem Highway One sollte es Richtung L.A. hochgehen. Gut, dass wir erst unterwegs erfahren haben, dass der Highway 1 schon seit 1,5 Jahren teilweise wegen Schlammrutschen gesperrt ist. Naja, immerhin haben wir 50 Meilen der malerischen Küste betrachten können. Ich dachte mir: `Reisen alá Julia´, und jepp so ist es auch. Nur das Genie beherrscht das Chaos und mit Vorbereitung hätte ich nicht mal diesen Abschnitt sehen können.

Der Highway One - Das Flachsschiff Amerika´s
Das Bild gibt nicht annähernd die Pracht der Westküste Amerika´s wieder

Montag, 19. März 2018

Der Albtraum eines Reisenden!


Ich lebe.

Im letzten Post habe ich euch versprochen von Tag 2 zu berichten.

Long story short: Während wir im Hostel entspannt einen Kaffee geschlürft haben, wurde das Mobile Home von Nelson abgeschleppt. Geplant war: Noch schnell ´nen Kaffee, Schuhe an und ab in die Film Studios. Bis dahin ging der Plan auf - bis dann das Auto weg war. Wirklich weg. Abgeschleppt von Metro Towing.

Mitgehangen, mitgefangen. Also fuhren wir mit der U-Bahn Richtung Metro Towing, um das Auto wieder abzuholen.
Die letzten 2 Kilometer wanderten wir zu Fuß. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen und scherzte: "Na, das Auto ist doch schon längst in Einzelteile zerlegt. Das kannste dir heute Abend wieder zusammen basteln." Ich muss an dieser Stelle wohl erwähnen, dass die Umgebung mir diese Vorlage gab, denn überall waren mexikanische Firmen die entweder Schrottplätze betrieben oder Autos in ihre Einzelteile zerlegten.
Nelson war nicht so happy darüber, denn immerhin war es sein "Living home" und all sein Hab und Gut im Autoschka.

Als wir die Firma erreichten der nächste Schock: An Wochenenden und Feiertagen geschlossen. - Schöner Witz. Die Tür war offen und nach ein paar Formularien und einer nicht ganz so günstigen Gebühr war der California dream zurück.

Sonntag, 11. März 2018

Hast du eine Entscheidung schon mal aufgeschoben bis sie dir fast auf die Füße gefallen ist?

Touristen sind Reisende, 
die ihren Besitz verbrauchen, 
um sich den Besitz anderer anzusehen. 
Ernst Heimeran (1902 - 1955)

Welcome to America! 



Kennst du das Gefühl einfach weg zu wollen?

So ging es mir in den letzten Wochen. Schon längst hatte ich mein Kanadavisum in der Tasche. Ungewöhnlicherweise wusste aus meinem Freundeskreis kaum jemand davon.

Tja, und dann fing ich mich so langsam an zu äußern, rückte nur allmählich mit der Sprache raus. Ich hatte keine Ahnung was ich in Kanda wollte. In meinem Kopf schwirrte nur diese eine Flause rum: Skilehrer werden!

Freitag, 17. Januar 2014

Central Highlands, Vietnam

Oh mein Gott! Verrückt sind die Vietnamnesen! Ich glaube ich habe noch nie ein Volk gesehen, was sein eigenes Land dermaßen ausbeutet. - Wobei, ist es vielleicht vergleichbar mit der Massentierhaltung in Deutschland?!

Sonntag, 5. Januar 2014

It´s more fun in the Phillepines!

Die doch sehr kurze Zeit auf den Phillepinen neigt sich dem Ende entgegen. Leider hat es mich wieder richtig erwischt. Erkältet mit Fieber bin ich eingereist. Entgegen meiner Vorstellung ein Tag zur Genesung würde genügen, habe ich mir einiges vom imposanten Manila angesehen.
Die Armut des Landes nach dem Taifun war nicht zu übersehen. - Wobei in der Mall of Asia, der größten Shopping Mall Asien's, war das Weihnachtsgeschäft in vollem Gange und von Armut keine Spur.
Weihnachten habe ich in Vigan verbracht. Die Spanier haben wunderschöne Spuren aus der Kolonialzeit hinterlassen. Anders als in Deutschland geht die Post in den Phillepinen erst ab Mitternacht in der Kirche ab. Anschließend feiern die Familien zusammen mit ihren Familien und dem Weihnachtsessen.